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Mittwoch, 21.02.2018

Geschichte

1979

Aus einer christlichen Jugendarbeit heraus entsteht die „Christliche Gemeinde Bruchsal“ als örtliche evangelische Freikirche.

1979 – 2007

Die Gemeinde wächst auch durch wechselvolle Zeiten hindurch und zieht schließlich Ende 2007 in die ehemalige Siemens-Lehrwerkstatt, die in ein modernes Gemeindezentrum umgebaut wird (Einweihung 2010).

2009

Langjährige Kontakte und viele gute Begegnungen führen im 30. Jahr des Bestehens in den assoziierten Status der Gemeinde ("Verlobungszeit") mit dem Bund der Freien evanglischen Gemeinden in Deutschland (KdöR), zu dem insgesamt über 400 Gemeinden gehören.

2010

Nach über dreijähriger Umbauzeit wird das Gemeindezentrum im Juni in einem Festgottesdienst mit Bundessekretär Artur Schmidt und Gästen aus befreundeten Gemeinden eingeweiht. Nach dreijähriger Vakanz tritt am 1. September Bruno Sexauer seinen Dienst als Pastor der Gemeinde an.

unsere Delegation

2014 Aufnahme in den Bund der Freien evangelischen Gemeinden

Am 20.09.2014 auf dem Bundestag der FeG Deutschland in Ewersbach war es soweit:

Aus der Assoziierten Gemeinde FeG Bruchsal wurde durch ein einstimmiges Votum des Bundestages – also der Vollversammlung der FeG in Deutschland – unsere Gemeinde als Vollmitglied in die Bundesgemeinschaft der FeG aufgenommen – und wir durften dabei sein!

Wir – das waren Bruno Sexauer, Ottmar und Jonathan Glaser, Dieter Trautwein, Daniel Kaltenmeier und ich. Wir waren nach Ewersbach gefahren, um am diesjährigen Bundestag, der auf dem Gelände des Theologischen Seminars statt fand, teilzunehmen und als Abordnung unserer Gemeinde zu erleben, wie unsere Gemeinde zusammen mit fünf anderen Gemeinden aufgenommen wurde.

Damit fand ein Prozess seinen Abschluss, der ca. 2008 mit der Frage begonnen hatte, ob man sich dem Bund Freier evangelischer Gemeinden, mit dem man sich über gute Kontakte zu Nachbargemeinden bereits länger freundschaftlich verbunden wusste, anschließen solle. Damals hatten wir uns nach einem guten, internen Prozess nahezu einstimmig dafür entschieden und eine etwas mehr als vier jährige Zeit als assoziierte FeG Gemeinde begonnen, in der wir die FeG als Bundesgemeinschaft noch näher kennengelernt und auch erste Schritte in diese Gemeinschaft hinein unternommen haben. Die am schnellsten sichtbare Auswirkung war die Berufung von unserem Pastor Bruno Sexauer, welche bereits über den Pastorenberufungsausschuss der FeG von statten ging. Aber auch die letzten Aktionen mit der Auslandshilfe sind Ergebnisse dieses Prozesses. Dazu kamen die Teilnahme am Baden-Württemberg Nord Kreis, an Seminaren, der Kanzeltausch mit anderen FeG-Gemeinden, Besuche von „unserem Bundessekretär“ Artur Schmitt und vieles mehr.

Und so haben wir nun in Ewersbach eine sehr eindrückliche Versammlung erlebt, in der am Samstag Vormittag die sechs aufzunehmenden Gemeinden, Ansbach, projekt_X Augsburg, Berlin-Projekt, Bruchsal, Immanuel Berlin und Reutlingen vorgestellt wurden. Die Abgeordneten jeder Gemeinde – wir hatten sogar reservierte Plätze ganz vorne – wurde auf die Bühne gebeten, es wurde unsere Kurzvorstellung gezeigt – eine tolle Vorstellung unserer Gemeinde, die hauptsächlich von unserer Nadine Gramlich erstellt worden war – und im Anschluss folgte ein Kurzinterview mit Bernd Kanwischer, nach dem auch die Versammlung die Gelegenheit hatte Fragen zu stellen.

Nachdem unser Kreisvorsteher Michael Schalles der Versammlung die Aufnahme empfohlen hatte erfolgte direkt die Abstimmung. Ohne Gegenstimme oder Enthaltung wurde dabei unserer Aufnahme einstimmig zugestimmt:      

Abschließend kamen noch einmal alle Abgeordneten der neu aufgenommenen Gemeinden auf die Bühne, wo für uns gebetet wurde.

Nach einem stärkenden gemeinsamen Mittagessen wurde der Bundestag fortgesetzt und noch u.a. über Fragen der zukünftigen Struktur beraten sowie einige andere wichtige Themen bewegt – wir fuhren nach dem Ende – beglückwünscht von vielen Geschwistern – froh wieder zurück nach Bruchsal.

Mir bleiben jetzt aber einige Dinge sehr nachdrücklich in Erinnerung:

Die Vielfalt im Reich Gottes, die sich auch in der Vorstellung der Gemeinden zeigte, welche mich ahnen lässt, wie unterschiedlich Gott an Seinem Reich mit Menschen bei uns baut und das Gefühl, dass wir alle zusammen dabei mithelfen dürfen – jeder mit den von Gott geschenkten Gaben und nach seinen Möglichkeiten. Ob das in Ansbach, Augsburg, Berlin, Reutlingen oder bei uns in Bruchsal stattfindet, spielt dabei offensichtlich ebenso wenig eine Rolle, wie es auch egal ist, in welcher Art und Weise dies geschieht. Hier dürfen wir alle daran mitarbeiten, dass wir den uns entsprechenden Weg, den Gott für uns gedacht hat beschreiten. Nun auch in einer starken und vielfältigen Gemeinschaft im Bund der FeG – und das ist ein gutes Gefühl. Ein gutes Gefühl, dass wir hier Geborgenheit und wenn benötigt, auch Unterstützung und Hilfe erfahren dürfen – aber auch, dass wir hier unsere Talente einbringen können und sollen – auf dass wir dazu beitragen, damit Menschen geholfen und Gottes Wort überallhin hinausgetragen wird.

Es gäbe noch viel mehr vom Bundestag zu berichten, darum fragt bei denen nach, die dabei gewesen sind – und vielleicht ist ja der ein oder andere nächstes Jahr in Dortmund dabei, wenn wieder neue Gemeinden aufgenommen werden.

Ich danke Gott, dass ER uns auf dem ganzen bisherigen Weg unserer Gemeinde – vom Schülerbibelkreis bis heute nie aufgegeben hat, immer treu bei uns war, so viel Gutes getan hat, uns so reich gesegnet und aber auch getröstet hat in schweren Zeiten – und vor allem – einen so guten Plan für jeden von uns und für uns als Gemeinde hat, wie ER auch jeden Menschen in unserer Umgebung sieht und ihn lieb hat – ich bin daher sehr gespannt, was ER dabei noch mit uns in Bruchsal vorhat!

Herzliche Grüsse

Sven